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Dienstag, 1. Dezember 2015
Eine Premiere, und die vier Täler Wanderung mit Rückenwind
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Besuchszeit, über die Manu sich so sehr gefreut hatte. Damit hatte die Freude ja noch lange kein Ende, denn der weibliche Besuch begleitete uns am folgenden Samstag zum Windhundeauslauf. Und hier kam es dann leider auch zur Premiere, denn zum ersten Mal in meinem Bloggerleben vergaß ich meine Kamera zu Hause. Das ist wirklich sehr schade, denn ich hätte sicherlich viele tolle Bilder mitgebracht.
Freitag, 9. Oktober 2015
Auf verschlungenen Pfaden
Jetzt, wo das Vagabundenleben sich wieder in unser Wochenende eingeschlichen hatte, da stand auch direkt wieder ein Tag in der Eifel auf dem Programm.
Natürlich ging der Auftrag an Wanderhund Emi, denn Manu hatte ja vom Vortag auf der Hundewiese noch Muskelkater am ganzen Körper und Modder in den Ohren. Der arme Luke würde sicherlich bei der Strecke, die ich ausgesucht hatte, entsetzt abwinken. Emi dagegen ist und bleibt ein Wald- und Wiesenhund.
Wenig risikoreich, aufgrund meines unkooperativen Handys, das mich bei der Orientierung sicherlich nicht unterstützen würde, wählte ich eine vorgegebene und somit hoffentlich gut ausgeschilderte Thementour, die direkt an einem Nationalparktor starten sollte. Easy, alles easy.
Sonntag, 5. Juli 2015
Die Struffelt Route - Unsere Bilderbuchwanderung mit klitzekleinen Abstrichen
An so einem pefekten Tag darf man einfach nicht zu Hause bleiben.
Die Vorfreude schickte uns schon früh auf die noch recht freie Autobahn, sodass wir tatsächlich schon nach 45 Minuten in Roetgen ankamen und den Parkplatz am Filterwerk problemlos fanden. Drei einsame Autos parkten dort in der frühen Morgensonne. Unsere Hundekutsche gesellte sich auf einem Schattenplatz dazu.
Tja, und dann lief alles eigentlich so, wie es bei uns zu Beginn einer Wanderung halt läuft. Ich warf mir das gesamte Gepäck (Rucksack, Kamera, Schlepp) murrend und umständlich um/auf Schultern und Rücken, sodass ich eher einem Expeditionsteilnehmer glich, dem das Packlama abhanden gekommen ist, und machte mich mit Hund vorerst orientierungslos auf die Suche nach dem ersten Schild, dessen Fund Emi dann direkt mit der Erledigung ihrer Geschäfte feierte (hey, das hatten wir doch schon einmal).
Natürlich gab es keinen Abfalleimer, aber immerhin das passende rote Beutelchen in meinem Gepäck (man lernt ja dazu), das nun die folgende Wanderung fest verschlossen (zwecks Duftvermeidung) und festgesurrt an einem Rucksackträger verbringen würde (ich glaube ja nicht, dass meine kommende Einsamkeit davon ausgelöst wurde). Im Gegensatz zum Beutelchen war ich zu diesem Zeitpunkt schon ganz schön stinkig (man kann ja auch nicht immer direkt gute Laune haben). Ein Zustand, der sich auf der anderen Straßenseite direkt noch verschlimmern sollte. Hier sollte die Wanderung nämlich losgehen.
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