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Freitag, 4. Dezember 2015
Schnauze trifft Herz - Blogmotto erfüllt
Dem aufmerksamen Leser ist es sicher schon aufgefallen. Meine Unterschrift bei Kommentaren hat sich geändert. Außerdem musste ich mein Profil ändern, denn den Pflegi Manu gibt es hier in dieser Form nicht mehr. Ende November haben wir die dicke Staubschicht von seinem gepackten Köfferchen gepustet, und er hat sich auf die Reise in ein neues Abenteuer begeben.
Samstag, 14. November 2015
Besuchszeit
Als Mensch wäre Manu wohl ein richtiger Partylöwe, oder sagen wir mal so, er wäre gerne und oft ein guter Gastgeber. Manu liebt nämlich Besuch.
Somit war der Mittwoch für ihn wohl der tollste Tag in der Woche, denn es kam direkt doppelter Besuch.
Mittwoch, 11. November 2015
Dieses unbändige Gefühl von Freiheit
Es ist schon erstaunlich wie schnell sich eine große, eingezäunte Hundewiese ganz klammheimlich in das eh schon volle Wochenendprogramm einschleichen kann. Inzwischen fahren wir regelmäßig nach Mülheim, weil wir schlicht und ergreifend dort das Gefühl haben, dass wir Manu damit etwas richtig, richtig Gutes tun.
Sonntag, 11. Oktober 2015
Schlitzohr
"Mensch, der Manu hat sich aber gut eingelebt!". Ein Satz, den wir in letzter Zeit öfters hörten, und den wir wohl auch oft selbst gedacht haben.
Er war wohl nur wenige Tage bei uns, als wir das erste Mal diesen Satz aussprachen, und dann immer wieder in regelmäßigen Abständen. Später haben wir immer gedacht, es ging ja doch noch jedes Mal eine Stufe intensiver.
Zuerst war es das Vertrauen, das er zu uns fasste und bald die Selbstverständlichkeit mit der er sich in unseren Räumlichkeiten bewegte.
Dienstag, 6. Oktober 2015
Manu rockt die Hundewiese am Auberg
Die Mülheimer Hundewiese ist ca. 40 ha groß und ist komplett mit einem 1,80 m hohen Zaun abgesichert. Ein idealer Ort für Hunde, die sonst nie offline laufen dürfen. Anhand der Größe hat man tatsächlich das Gefühl, man geht mit dem Hund spazieren und kann auf sicherem Terrain einmal ausprobieren, ob es denn mit dem Ableinen und Hören tatsächlich klappen würde oder auch nicht.
Montag, 13. Juli 2015
Die Sache mit dem Halsband
Es ist kein großes Geheimnis, dass ich Manus Halsband überhaupt nicht mag.
Seit seiner Ankunft trägt er dieses fiese Klimperding, mit dem man ihm auch noch bei Bedarf ganz böse den Hals zuziehen könnte. Wenn man denn möchte.
Was sich die Leute vom Tierschutz dabei gedacht haben, als sie seine Tassomarke daran befestigten und es ihm so um den Hals legten, ist mir wahrlich ein Rätsel.
Aufgrund der vorherigen Fußhupenpflegis befanden sich in unserem Fundus im März 2014 nur Halsbänder, die ich Manu vielleicht dekorativ um die Ohren hätte drapieren können. Am Anfang sollte er ja auch nur kurz in unserer Obhut verweilen, und so ignorierte ich das hässliche Halsband erst einmal (obwohl ich mich seiner schämte) und wünschte mir trotzdem jeden Tag ein neues hübsches Accessoire, an dem man auch ohne Schaden eine Leine hätte befestigen können. Das fiese Ding blieb also und klimperte freudig vor sich hin.
Manu im Windhundeauslauf
Lange geplant, und immer wieder verschoben.
Dieses Wochenende sollte es nun endlich mal klappen. Der WBE und ich entführten Manu in ein richtiges Hundeparadies.
Ziel war in der Nachbarstadt eine Hundeschule, die einen Windhundeauslauf (und Spielstunden für große und kleine Hunde, damit keiner zu kurz kommt) anbietet. Eine tolle Sache auch für Jagdnasen, die ansonsten nie ohne Leine flitzen dürften.
Samstag, 20. Juni 2015
Hoffnung versus Hundehaar
Home is where
the dog hair sticks to everything
BUT THE DOG!!
Geplatzte Seifenblase oder Stein, der einem vom Herzen fällt? Ich weiß noch nicht ganz, unter was ich die Erfahrungen der letzten, turbulenten Wochen ablegen soll. Die Tendenz geht aber deutlich Richtung: Stein, der einem vom Herzen fällt.
Ich hatte ihn ja schon erwähnt, diesen besagten Anruf Ende April, der womöglich eine Veränderung mit sich bringen könnte. Dieser Anruf kam von Manus Verein. Tatsächlich hatte sich eine Familie gemeldet, die deutlich Interesse an Manu bekundete. Da sie wohl aus dem persönlichen Bekanntenkreis einer Vermittlerin kam, war bereits abgecheckt, dass diese Familie wohl alle Voraussetzungen als Endstelle erfüllte. Sie wurde mir als geradezu perfekt beschrieben, sodass mein Herz zuerst einen entsetzten, dann aber auch einen freudigen Hüpfer machte. Vor meinem inneren Auge sah ich Manu in dieser perfekten Familie, Vater, Mutter, Tochter, in ihrem perfekten Garten mit dem perfekten Ersthund, gemeinsam in Harmonie.
Donnerstag, 24. April 2014
Horrido - Die Jagdsaison ist eröffnet
Gestern Abend hätte es so gemütlich sein können. Die Hunde lagen faul und müde auf ihren Schlafplätzen und träumten von dem schönen Feldspaziergang, den wir später für den Abend geplant hatten. Ich machte gerade eine kurze Blogrunde, alles war entspannt und ruhig.
Mittwoch, 2. April 2014
Ein Fotoshooting und eine große Portion schlechtes Gewissen
Tja, und da treffen wir auf meinen Zwiespalt, der eigentlich ziemlich dämlich ist. Ich fotografiere einen Hund, damit er ein neues zu Hause findet. Das gehört zu meinen Aufgaben als Pflegefrauchen. Ich möchte, dass der Hund ein tolles neues zu Hause findet und komme mir dabei vor, als wäre ich ein ganz schlimmer Verräter.
Für Manu sind wir jetzt sein zu Hause. Wir sind der Ort, an dem er sich wohl fühlt und an dem er angekommen ist. Er freut sich wie Bolle, wenn wir nach Hause kommen, er drückt sich fest an uns, damit wir ihn streicheln, kommt wie ein Pfeil angeflogen, wenn wir nur seinen Namen flüstern, und er schenkt uns all sein Vertrauen. Ja, und was machen wir? Wir fotografieren ihn, damit er uns "bald" wieder verlassen kann. Pfui! Nein, natürlich ist das nicht "Pfui", denn nur so hat er eine Chance auf ein endgültiges zu Hause und auf Leute, die ihn dann hoffentlich nie mehr abgeben wollen, aber trotzdem schaut mir das "schlechte Gewissen" bei jedem "Klick" mit der Kamera über die Schulter.
Nichtsdestotrotz sind es recht hübsche Bilder geworden. Manu wirkt auf ihnen so unglaublich entspannt. Man sieht überhaupt nicht, dass nur wenige Meter entfernt zwei Männer mit gewaltiger Lautstärke ein Garagendach reparierten. Alles easy für Manu.
Dienstag, 25. März 2014
Spielereien
Manu liebt unser Hundespielzeug. Er kann genüsslich in seinem Hundekörbchen liegen und hingebungsvoll auf seinem Spielzeug herumkauen. Der neuste Favorit ist das rosa Schweinchen,
aber auch der Hahn hat es ihm angetan. Manu kann sich also wunderbar allein beschäftigen, wobei ihm früher oder später dann auch die Augen schwer werden und er mit Schweinchen zwischen den Pfoten erst einmal ein Nickerchen hält.
Emi ist da ganz anders. Alleine spielen kann sie, findet sie aber meistens blöd. Sie braucht Action und hat am liebsten einen Spielpartner. Aus diesem Grund schleppt sie ihr Spielzeug zu einem Menschen oder Artgenossen ihrer Wahl und fordert ihn auf, am anderen Ende zu ziehen. Zerrspiele sind ihre ganze Leidenschaft, abgesehen von raufen oder rennen. Luke, der ja mit Spielzeug so gar nichts anfangen kann, tut ihr ab und zu, sozusagen wenn der Mond mal gerade richtig steht, den Gefallen und zerrt eifrig am angebotenen Stofftier. Dann wird es mal ganz wild und wuselig, und wenn Emi sich dann im 7. Spielehimmel wähnt, ist bei Luke schon die Luft raus. Feierabend, Schlafenszeit, und plopp liegt der Wuschel auf dem Boden und gibt sich seinen Träumen hin.
Es ist also kein Wunder, dass Emi ihr Spielzeug nun hoffnungsvoll Manu vor die Füße legt. Er hat doch gezeigt, dass er dieses Spielzeug mag und auch sonst als Spielpartner gut zu gebrauchen ist. Nun ist das Problem, dass Manu noch nicht so ganz versteht, was Emi denn nun von ihm möchte. Er nimmt den Zerrknoten ins Maul und schwupp zieht Emi am anderen Ende. In der Regel lässt Manu nun sein Ende wieder los. Frust auf Emis Seite, Frust auf Manus Seite. Nur ganz selten geht dann der Plan doch noch auf. Meist mit menschlicher Hilfe. Dann jedoch hat Emi schwer zu arbeiten, denn Manu ist in jedem Fall wesentlich stärker und weiß sich meist in eine Position zu bringen, die das Rutschen auf dem Boden verhindert. Ja, ja, es gibt im Hundeleben noch viel zu lernen, aber Manu schafft das schon.
Apropos lernen. Manu zeigt sich wirklich als sehr lehrreicher Schüler. Ich bin überrascht, wie schnell er seine kleinen Übungen versteht und umsetzen kann. Vielleicht liegt das auch daran, dass er uns ganz intensiv beobachtet, besonders, wenn wir mit Emi spielen oder üben. Manus Blick folgt uns überall hin. Selbst jetzt lässt er mich nicht aus den Augen.
Manu ist ein Hund, der seine Sinne hingebungsvoll einsetzt. Im Garten kann er minutenlang regungslos auf der Wiese stehen und seine Nase einfach in den Wind halten. Es ist ein göttlicher Anblick, wie er dann dort in seiner ganzen Schönheit steht. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie sein Fell in der Sonne schimmert, in einem hellen Braun mit einem leichten Fuchsrot. Natürlich stellt man sich die Frage, welche Informationen jetzt gerade durch seine Nase auf ihn einströmen, aber diese Frage kann er uns ja leider nicht beantworten.
Donnerstag, 20. März 2014
Jungs im Prinzessinnenbett
Unser Luke hat ja einige Lieblingsplätze in unserem Haus, aber sein absoluter Lieblingsplatz ist unser IKEA-Stuhl mit dazugehörigem Hocker. Versehen mit einer praktischen Leselampe war dieser Platz eigentlich für uns gedacht. Gemütlich und gut beleuchtet. Nun ist es aber so, dass sich Luke auf diesem Platz ausgesprochen dekorativ macht (und wir während des Tages eh keine Zeit haben die Beine hochzulegen und in einem Buch zu schmökern. Dann treten wir ihm den Platz schon gerne ab). Das liegt auch daran, dass auf diesem Stuhl eine quietschpinke Disney-Prinzessinnendecke liegt. Weißer Hund, pinke Decke - passt!

Seitdem Manu da ist, oder um genau zu sein, ab heute, haben wir da ein kleines Problem. Sitze ich am PC, dann muss Luke nämlich immer in meiner Nähe liegen, und dann verlässt er auch mal seinen heißgeliebten Platz. Und was passiert dann? Genau! Manu nimmt Anlauf und -schwupps- hat er den Prinzessinnenplatz erobert. Genau wie Luke legt er dann den Kopf auf die Lehne und döst vor sich hin. Nur passt Luke wesentlich besser in die Sitzkuhle. Bei Manu sieht es schon ein bisschen....na sagen wir mal...eng aus.

Hin und wieder passiert es ja auch, dass ich meinen Platz am PC verlasse. Das ist dann der Moment, wo auch Luke sich nach einem neuen Platz umsehen muss. Mist, der Premiumplatz ist besetzt. So legt er sich dann notgedrungen auf einen der zweitklassigen Plätze. Es gibt hier tatsächlich auch so etwas wie Hundekörbchen und Hundebett. Auch kuschelig, auch weich, aber leider auf der Favoritenliste "Lieblingsplätze" weiter hinten angesiedelt.
Zum Glück mache ich aber auch viele spannende Sachen. Ich gehe zum Beispiel Richtung Küche oder Richtung Flur, oder womöglich trage ich spannende Sachen durch die Gegend. Im selben Moment verliert der Prinzessinnenplatz für unseren stolzen Spanier seinen Reiz. Dann nämlich hüpft Manu sofort aus seiner Kuhle, und Luke kann seine Chance blitzschnell (!) nutzen. Endlich ist die Puschelhundewelt wieder in Ordnung.
Außer, es sitzen zwei streichelfreudige Menschen auf ganz anderen Plätzen. Ha, da sind die Jungs immer dabei,und der pinke Platz bleibt frei.
Und was ist mit Emi? Emi ist eher das Modell "Höhlenforscher" und liegt lieber unter dem begehrten Stuhl, gerne in der Tarnung der Decke, weil dann keiner sehen kann, was für einen Unsinn sie denn gerade treibt.
Seitdem Manu da ist, oder um genau zu sein, ab heute, haben wir da ein kleines Problem. Sitze ich am PC, dann muss Luke nämlich immer in meiner Nähe liegen, und dann verlässt er auch mal seinen heißgeliebten Platz. Und was passiert dann? Genau! Manu nimmt Anlauf und -schwupps- hat er den Prinzessinnenplatz erobert. Genau wie Luke legt er dann den Kopf auf die Lehne und döst vor sich hin. Nur passt Luke wesentlich besser in die Sitzkuhle. Bei Manu sieht es schon ein bisschen....na sagen wir mal...eng aus.
Hin und wieder passiert es ja auch, dass ich meinen Platz am PC verlasse. Das ist dann der Moment, wo auch Luke sich nach einem neuen Platz umsehen muss. Mist, der Premiumplatz ist besetzt. So legt er sich dann notgedrungen auf einen der zweitklassigen Plätze. Es gibt hier tatsächlich auch so etwas wie Hundekörbchen und Hundebett. Auch kuschelig, auch weich, aber leider auf der Favoritenliste "Lieblingsplätze" weiter hinten angesiedelt.
Zum Glück mache ich aber auch viele spannende Sachen. Ich gehe zum Beispiel Richtung Küche oder Richtung Flur, oder womöglich trage ich spannende Sachen durch die Gegend. Im selben Moment verliert der Prinzessinnenplatz für unseren stolzen Spanier seinen Reiz. Dann nämlich hüpft Manu sofort aus seiner Kuhle, und Luke kann seine Chance blitzschnell (!) nutzen. Endlich ist die Puschelhundewelt wieder in Ordnung.
Außer, es sitzen zwei streichelfreudige Menschen auf ganz anderen Plätzen. Ha, da sind die Jungs immer dabei,und der pinke Platz bleibt frei.
Und was ist mit Emi? Emi ist eher das Modell "Höhlenforscher" und liegt lieber unter dem begehrten Stuhl, gerne in der Tarnung der Decke, weil dann keiner sehen kann, was für einen Unsinn sie denn gerade treibt.
Mittwoch, 19. März 2014
You never walk alone
Inzwischen ist Manu schon drei Tage bei uns. Ich glaube, er hat sich richtig gut eingelebt. Eigentlich hat er uns überhaupt nicht das Gefühl vermittelt, dass er sich bei uns fremd fühlt und er entspricht wirklich haargenau der Beschreibung auf der Vermittlungsseite. Er kann sowohl Powerpaket, als auch ruhige Schmusebacke sein. Ich finde diese Kombination ist sehr angenehm. Ja, der ganze Hund ist angenehm.
Sollte ich wirklich einen Kritikpunkt suchen, dann gibt es wirklich nur den, dass Fotos ihm überhaupt nicht gerecht werden. Ich habe versucht ihn zu knipsen und dabei gibt es schlicht zwei Probleme. Erstens würde ich die Fotos am liebsten sofort wieder löschen, weil sie mir nie gelungen erscheinen. Er wirkt darauf nie so sanft und geschmeidig wie er in Natura ist. Auch seine Augen sind in Wirklichkeit ganz anders. Zweitens bekommt man ihn ganz schwer allein vor die Linse, weil nämlich das Fräulein Emi immer an seiner Seite klebt. Den gestrigen Tag haben die beiden intensivst genutzt. Spielen und toben bis die Zunge auf den Knien hängt, trinken, dann schlafen, und dann wieder von vorne.

Emi und Manu im Garten
Überraschenderweise hat Manu den Garten noch nicht so angenommen, wie es zu erwarten war. Er trabt leicht, schnuppert hier und da, aber wirklich gelaufen ist er dort noch nicht. Vielleicht fühlt er sich im Haus dann doch sicherer, denn nach einiger Zeit zieht er sich gerne zurück.

Genau dort wohnt die Katze

Ist er nicht wunderschön?
Viel lieber ist er dann per Leine draußen unterwegs. Nimmt man die Leine in die Hand, dann tanzt er vor Freude, so wie wir es bis jetzt nur von Luke kannten. Obwohl er an der Leine noch etwas üben muss, so ist es doch sehr angenehm mit ihm spazieren zu gehen. Wir hatten ja auch, soweit wir das beurteilen können, noch keinen Kaninchen- oder Katzenkontakt. Emi dagegen wuselte gestern Abend hektisch über die Wiese und wollte ihre Nase gar nicht mehr vom Boden heben. Da muss doch was gewesen sein. Im Gegensatz zu Emi und Luke, kann Manu mit Umweltreize gut umgehen. Mal abgesehen von dem Wipppferdchen auf dem Spielplatz, das ihm nicht ganz geheuer war. Er wirkt entspannt und schreckt auch bei Geräuschen nicht auf. An Menschen ist er sehr interessiert. Darauf muss man beim Spaziergang ein Auge haben. Bei unserem ersten Spaziergang zog er nämlich plötzlich zur Seite, als ein Mann uns passierte. Darauf waren wir nicht gefasst, und der Mann auch nicht. Leider war es ein sehr schreckhafter Mann, der dann leicht zusammenzuckte. Dabei war unser Spanier noch nicht mal annähernd an ihm dran.
Erwähnt werden muss auch, dass ich mich Sonntag ganz gewaltig geirrt habe. Manu hört wirklich sehr gut auf seinen Namen. Ruft man ihn, dann kommt er in einem Affenzahn angeprescht, sodass man nur hofft, dass seine Bremsen nicht versagen. Insgesamt hört er brav und sofort. Wie sagte die junge Frau am Sonntag im Feld so schön? So einen braven Hund möchte ich auch haben. Da hat sie wohl recht.
Sollte ich wirklich einen Kritikpunkt suchen, dann gibt es wirklich nur den, dass Fotos ihm überhaupt nicht gerecht werden. Ich habe versucht ihn zu knipsen und dabei gibt es schlicht zwei Probleme. Erstens würde ich die Fotos am liebsten sofort wieder löschen, weil sie mir nie gelungen erscheinen. Er wirkt darauf nie so sanft und geschmeidig wie er in Natura ist. Auch seine Augen sind in Wirklichkeit ganz anders. Zweitens bekommt man ihn ganz schwer allein vor die Linse, weil nämlich das Fräulein Emi immer an seiner Seite klebt. Den gestrigen Tag haben die beiden intensivst genutzt. Spielen und toben bis die Zunge auf den Knien hängt, trinken, dann schlafen, und dann wieder von vorne.
Emi und Manu im Garten
Überraschenderweise hat Manu den Garten noch nicht so angenommen, wie es zu erwarten war. Er trabt leicht, schnuppert hier und da, aber wirklich gelaufen ist er dort noch nicht. Vielleicht fühlt er sich im Haus dann doch sicherer, denn nach einiger Zeit zieht er sich gerne zurück.
Genau dort wohnt die Katze
Ist er nicht wunderschön?
Viel lieber ist er dann per Leine draußen unterwegs. Nimmt man die Leine in die Hand, dann tanzt er vor Freude, so wie wir es bis jetzt nur von Luke kannten. Obwohl er an der Leine noch etwas üben muss, so ist es doch sehr angenehm mit ihm spazieren zu gehen. Wir hatten ja auch, soweit wir das beurteilen können, noch keinen Kaninchen- oder Katzenkontakt. Emi dagegen wuselte gestern Abend hektisch über die Wiese und wollte ihre Nase gar nicht mehr vom Boden heben. Da muss doch was gewesen sein. Im Gegensatz zu Emi und Luke, kann Manu mit Umweltreize gut umgehen. Mal abgesehen von dem Wipppferdchen auf dem Spielplatz, das ihm nicht ganz geheuer war. Er wirkt entspannt und schreckt auch bei Geräuschen nicht auf. An Menschen ist er sehr interessiert. Darauf muss man beim Spaziergang ein Auge haben. Bei unserem ersten Spaziergang zog er nämlich plötzlich zur Seite, als ein Mann uns passierte. Darauf waren wir nicht gefasst, und der Mann auch nicht. Leider war es ein sehr schreckhafter Mann, der dann leicht zusammenzuckte. Dabei war unser Spanier noch nicht mal annähernd an ihm dran.
Erwähnt werden muss auch, dass ich mich Sonntag ganz gewaltig geirrt habe. Manu hört wirklich sehr gut auf seinen Namen. Ruft man ihn, dann kommt er in einem Affenzahn angeprescht, sodass man nur hofft, dass seine Bremsen nicht versagen. Insgesamt hört er brav und sofort. Wie sagte die junge Frau am Sonntag im Feld so schön? So einen braven Hund möchte ich auch haben. Da hat sie wohl recht.
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