Montag, 13. Juli 2015

Manu im Windhundeauslauf



Lange geplant, und immer wieder verschoben.

Dieses Wochenende sollte es nun endlich mal klappen. Der WBE und ich entführten Manu in ein richtiges Hundeparadies.
Ziel war in der Nachbarstadt eine Hundeschule, die einen Windhundeauslauf (und Spielstunden für große und kleine Hunde, damit keiner zu kurz kommt) anbietet. Eine tolle Sache auch für Jagdnasen, die ansonsten nie ohne Leine flitzen dürften.


Sonntag, 5. Juli 2015

Die Struffelt Route - Unsere Bilderbuchwanderung mit klitzekleinen Abstrichen



Anfang Juni zog es uns Mädels mal wieder in die Eifel. Die Struffelt Route lächelte uns schon lange vom PC her an und sollte nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Nach den Aufregungen der letzten Wochen kam uns die Kombination Donnerstag=Feiertag (Fronleichnam) ganz gelegen. Außerdem war endlich wieder Sonne angesagt. Das trübe Wetter hatten wir nun wirklich satt.
An so einem pefekten Tag darf man einfach nicht zu Hause bleiben.

Die Vorfreude schickte uns schon früh auf die noch recht freie Autobahn, sodass wir tatsächlich schon nach 45 Minuten in Roetgen ankamen und den Parkplatz am Filterwerk problemlos fanden. Drei einsame Autos parkten dort in der frühen Morgensonne. Unsere Hundekutsche gesellte sich auf einem Schattenplatz dazu.
Tja, und dann lief alles eigentlich so, wie es bei uns zu Beginn einer Wanderung halt läuft. Ich warf mir das gesamte Gepäck (Rucksack, Kamera, Schlepp) murrend und umständlich um/auf Schultern und Rücken, sodass ich eher einem  Expeditionsteilnehmer glich, dem das Packlama abhanden gekommen ist, und machte mich mit Hund vorerst orientierungslos auf die Suche nach dem ersten Schild, dessen Fund Emi dann direkt mit der Erledigung ihrer Geschäfte feierte (hey, das hatten wir doch schon einmal).
Natürlich gab es keinen Abfalleimer, aber immerhin das passende rote Beutelchen in meinem Gepäck (man lernt ja dazu), das nun die folgende Wanderung fest verschlossen (zwecks Duftvermeidung) und festgesurrt an einem Rucksackträger verbringen würde (ich glaube ja nicht, dass meine kommende Einsamkeit davon ausgelöst wurde). Im Gegensatz zum Beutelchen war ich zu diesem Zeitpunkt schon ganz schön stinkig (man kann ja auch nicht immer direkt gute Laune haben). Ein Zustand, der sich auf der anderen Straßenseite direkt noch verschlimmern sollte. Hier sollte die Wanderung nämlich losgehen.

Montag, 22. Juni 2015

Crocodile Rock à la Luke





Am 13. Mai stand Lukes zweite OP an. Ein Termin, der mir geradezu ideal erschien, denn auf diesen Tag folgten sowohl ein Feier- als auch ein Brückentag. Somit war schon mal sichergestellt, dass er in den kommenden Tagen nie allein sein würde. Aufgrund der Lage und der Größe des Knotens war ich dieses Mal auch entspannter, als damals im Januar bei Lukes erster OP. Natürlich ist man nie so wirklich richtig entspannt, sodass es sehr hilfreich ist, dass man im Wartezimmer immer auf Leidensgenossen trifft, die genauso aufgeregt und besorgt sind, wie man selbst. Dieses Mal traf ich auf eine sehr nette Dame, die ihren Hund zu einer Zahn-OP brachte und mir kurzentschlossen die ganze Leidensgeschichte ihres Lieblings erzählte. Eine lange Geschichte, die auch noch in andere Krankheitsgeschichten in der Familie abschweifte. Ablenkung für sie, Ablenkung für mich. Perfekt.

Samstag, 20. Juni 2015

Hoffnung versus Hundehaar





 Home is where
the dog hair sticks to everything
BUT THE DOG!!



Geplatzte Seifenblase oder Stein, der einem vom Herzen fällt? Ich weiß noch nicht ganz, unter was ich die Erfahrungen der letzten, turbulenten Wochen ablegen soll. Die Tendenz geht aber deutlich Richtung: Stein, der einem vom Herzen fällt.

Ich hatte ihn ja schon erwähnt, diesen besagten Anruf Ende April, der womöglich eine Veränderung mit sich bringen könnte. Dieser Anruf kam von Manus Verein. Tatsächlich hatte sich eine Familie gemeldet, die deutlich Interesse an Manu bekundete. Da sie wohl aus dem persönlichen Bekanntenkreis einer Vermittlerin kam, war bereits abgecheckt, dass diese Familie wohl alle Voraussetzungen als Endstelle erfüllte. Sie  wurde mir als geradezu perfekt beschrieben, sodass mein Herz zuerst einen entsetzten, dann aber auch einen freudigen Hüpfer machte. Vor meinem inneren Auge sah ich Manu in dieser perfekten Familie, Vater, Mutter, Tochter, in ihrem perfekten Garten mit dem perfekten Ersthund, gemeinsam in Harmonie.