Montag, 2. März 2015

Unser Februar 2015




Der WBE und ich starten den Monat positiv. Am 1. Februar sehen wir Ralf Schmitz live und können zwei Stunden lang herzlich lachen und dabei mal alle Sorgen vergessen. Das tut gut. Da nimmt man auch gerne in Kauf, dass der WBE noch tagelang Kiefernschmerzen hat. Er ist wohl etwas aus der Übung, was das Lachen über zwei Stunden betrifft.

Lukes Wunde verheilt nach und nach. Lange Zeit bleibt eine kleine, stecknadelgroße Stelle offen, die sich zur Mitte des Monats dann auch endlich schließt. Inzwischen wachsen auch die ersten Haare wieder auf dieser Stelle nach. Sie sind braun gefärbt durch Lukes Speichel, weil er diese Stelle immer noch regelmäßig leckt. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ein kleiner Knoten an Lukes Hals stellt sich ebenfalls als bedenklich heraus und muss auch bald entfernt werden. Danach sehen wir mal weiter. Könnte man von Lukes Verhalten auf seine Gesundheit schließen, dann wäre ich zu 100% optimistisch, denn der kleine Kerl lebt total auf. Ihm geht es 6 Wochen nach der OP wieder richtig, richtig gut, aber wer weiß schon, was sich so klammheimlich in seinem Körper tut?

Mitte des Monats macht uns dann Emi Sorgen. Sie kratzt sich fast blutig, fühlt sich heiß an, und wir verbringen mit ihr eine schrecklich unruhige Nacht. Auf der Suche nach einem kühlen Schlafplatz wandert sie stundenlang durchs Zimmer und schläft schließlich kurz vor Morgen erschöpft auf meinem Kopfkissen ein. Der Besuch beim Tierarzt und eine Spritze bringen zum Glück sofortige Linderung. Der Spuk ist so schnell vorbei wie er begonnen hat. Worauf sie allergisch reagiert hat wissen wir bis jetzt nicht.

Etwas später hat der Alleswisser Geburtstag. Gefeiert wird zuerst nur mit einem verschickten Päckchen, der Rest folgt im März.

Die ersten Frühlingsblüher erfreuen uns. Es ist einfach genial, wie sich die Schneeglöckchen in unserem Garten vermehren.

Mich trifft im falschen Moment der falsche Luftzug am falschen Körperteil. Der Rest sind extreme Schmerzen, die mich nicht nur körperlich blockieren. An manchen Tagen gehen sie Hand in Hand mit ihrem Kumpel Kopfschmerzen. Vieles bleibt deswegen auf der Strecke, und was mir sonst Spaß macht, fällt mir ausgesprochen schwer. Mein Blog setzt dicken Staub an. Kommentieren geht fast gar nicht, nur ein bisschen lesen. Kurz vor Monatsende kaufe ich ein kleines Tütchen mit Badezusatz, das Linderung verspricht. Nachdem ich kurze Zeit in erstaunlich rotem Wasser gelegen habe, bin ich seit langem zum ersten Mal wieder schmerzfrei. Mal sehen wie lange das andauert.

Am Karnevalswochenende machen wir den einzigen größeren Ausflug in diesem Monat. Es geht in die Eifel. Hier werden wir dieses Jahr sicher noch öfters wandern.

Bei einem kurzen Spaziergang Richtung Hundewiese wird Luke von einem anderen Hund gehetzt (Beitrag in Arbeit). Entspannte Hundespaziergänge in der häuslichen Umgebung werden immer mehr zum Drahtseilakt. Ich bin mal wieder ratlos und frustriert.

Die Hunde verbringen einen überaus spannenden Samstag. Über unser Wohngebiet knattert stundenlang ein merkwürdiges Ding. Manu kann es so gar nicht fassen und blickt immer wieder an die Zimmerdecke oder draußen gen Himmel. Auch Emi wundert sich. Was kann das nur sein? Diese Frage ist ganz einfach beantwortet. Beim Borussenheimspiel ist Köln zu Gast, und dann herrscht hier Ausnahmezustand. Aus diesem Grund fliegt stundenlang mindestens ein Hubschrauber über die Stadt. Für unsere Hunde eine willkommene Abwechslung.

Lange habe ich gelesen und mich informiert, dann traue ich mich an einem Wochenende an die Sache heran und trimme Emi selbst. Das Ergebnis überrascht nicht nur mich, sondern Emi scheint sich nun auch viel wohler zu fühlen. Am "Feinschliff" (Gesicht, Schwanz, Ohren) muss ich noch was arbeiten und dafür das entsprechende Werkzeug beschaffen, aber im Großen und Ganzen bin ich doch recht zufrieden. Es war den Versuch wert.

Der Monat endet weniger gut. Der WBE bringt aus der Firma einen Virus mit. Das böse, böse Ding hat nicht nur die Belegschaft der Firma auf ein Minimum reduziert, sondern legt auch binnen weniger Tage unsere komplette Familie flach.
Die Prinzessin bleibt verhältnismäßig verschont, und auch ich komme noch ganz glimpflich davon. Der WBE und der Computerfreak sind dagegen so richtig, richtig krank.









Kommentare:

  1. Hm, also das klingt nach keinem guten Monat. Die Kinder krank, der WBE krank, die Hunde krank, du krank. Es muss jetzt einfach im März besser werden, mit schönem Wetter und noch schöneren Ausflügen!

    Wuff-Wuff und gute Besserung euer Chris

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    1. Ich bin dabei!
      Ausnahmesituationen gehen ja zum Glück auch irgendwann vorbei. Es war ja nicht immer so bei uns, und so soll es auch nicht bleiben. Der März darf sich von seiner besten Seite zeigen. Go for it, März!!

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  2. Wir sind wohl alle etwas aus der Übung, was das Lachen über zwei Stunden betrifft... :-(

    Es kann nur besser werden *chrzchrzchrrrzzz*

    LG Andrea mit Linda

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    1. Stimmt auch wieder. Aber dein Kommentar ist mindestens ein kurzes Auflachen für das *chrzchrzchrrrzzz* wert, und das ist auch schon ganz gut :)))). Gibt auch keine Kieferschmerzen.

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  3. Wuff, war ja echt turbulent - euer Februar - nun kommt die Maärzsonne und bringt euch sicher wieder zum Lachen. Den Viren bitte ein Hausverbot erteilen - manchmal halten sie sich daran.
    Gute Tage wünscht
    Ayka

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    1. Danke, das ist ein guter Ratschlag. Wir werden uns gerne daran halten, obwohl.....Viren haben eigentlich generell Hausverbot bei uns, tsss. Da konnten wohl welche nicht lesen.

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  4. Es kann nur besser werden. Auch wir freuen uns tierisch auf den Frühlings-März!

    Gepunktete Grüße
    von hell&blau

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    1. Armer März, er muss jetzt alles wieder gutmachen, was die Vorgänger verbockt haben. Hoffentlich wird er den Ansprüchen gerecht. Ich schließe mich der Vorfreude auf den März aber trotzdem gerne an.

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  5. Nun Sylvia, Du hattest es ja bereits geschrieben. Der Februar war nicht unser Monat. Daher wünsche ich Dir und Deiner Familie nebst Fellnasen einen heiteren und gesunden März…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Das gleiche wünschen wir euch auch. Sollte es denn so sein, dann stoßen wir
      Ende März virtuell darauf an, toi,toit,toi.

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